Schwerpunktthema des ExportManagers am 13. Juli

Gunther Schilling, 06.07.2016. Zwar werden nur 2,1% der deutschen Exporte nach Afrika geliefert – vor allem nach Ägypten, Algerien, Marokko und Südafrika –, doch die Zuwachsraten sind in einigen Ländern durchaus beachtlich. In der nächsten Ausgabe des ExportManagers widmen wir uns unter anderem den Märkten Sambia und Südafrika sowie den Finanzierungsmöglichkeiten und Banken auf unserem Nachbarkontinent.

In Sambia stehen Wahlen an und die dominierende Kupferproduktion leidet unter den niedrigen Weltmarktpreisen. Doch Johannes Kurt, Leiter der dortigen Zweigstelle der AHK südliches Afrika, sieht gute Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Insbesondere die Landwirtschaft und die nachgelagerte Nahrungsmittelverarbeitung bieten Liefer- und Investitionsmöglichkeiten.

Südafrika, der größte Absatzmarkt für deutsche Produkte in Afrika, leidet unter politischen Fehlern und dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Die deutschen Exporte gingen in den ersten vier Monaten 2016 um 13,1% zurück. Die Landeswährung hat deutlich gegenüber dem US-Dollar verloren und die Wirtschaft wird 2016 wohl nur um 0,6% wachsen, prognostiziert Credimundi.

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